Handgemachte Seife – wie wird sie hergestellt?

Dieser Artikel soll den Menschen keine Angst machen, aber die meisten Duschgels aus dem Supermarkt bestehen aus chemischem Müll. Heftige Sulfate wie SLS, die für einen "herrlich" schäumenden Effekt sorgen und zudem sehr aggressiv für die Haut sind, sind in fast allen Produkten enthalten.

Es gibt durchaus Kosmetikhersteller, die all diese chemischen Inhaltsstoffe nicht hinzufügen. Hersteller, die zuerst an die Qualität ihres Produkts denken und erst dann an die finanzielle Seite.

So haben wir einmal die Seifenfabrik von Patounis in Griechenland auf der Insel Korfu besucht. Dort stellen sie seit 150 Jahren dieselbe Seife auf genau dieselbe Weise her. Komplett von Hand, wirklich wunderschön anzusehen! Die Seifen sind einzeln eine wahre Wohltat für die Haut.

Aber solche Hersteller erreichen selten die breite Öffentlichkeit. Insbesondere preislich können sie mit den großen Marktteilnehmern nicht mithalten. Chemische Inhaltsstoffe sind wirklich erstaunlich günstig hinzuzufügen. Da lässt sich also viel mehr Geld verdienen.

Wir von Pure Health Store machen da nicht mit. Wir wollen unseren Kunden einfach das beste Produkt liefern. Und sonst nichts. Chemische Pflegeprodukte werden überall verkauft, aber nicht bei uns.

Handgemachte Seife herstellen

Der Vorteil handgemachter Seife ist oft, dass die Zusammensetzung gut durchdacht ist. Die Seife besteht oft aus natürlichen Inhaltsstoffen. Grob gesagt kann man Seife auf zwei Arten herstellen.

Seife mit dem Kaltverfahren herstellen

Seife mit dem Kaltverfahren herzustellen, erfordert nur drei Zutaten: Wasser, Natriumhydroxid und Pflanzenöl. Da die Zutaten nicht weiter erhitzt werden, bleiben die aktiven Stoffe so weit wie möglich erhalten.

Natürlich wird Wärme benötigt. Das Ganze erreicht eine Temperatur von höchstens 50 Grad. Wenn Natriumhydroxid nämlich mit Wasser und Öl in Kontakt kommt, findet der Verseifungsprozess statt. Dies ist eine chemische Reaktion, die dazu führt, dass das Ganze warm wird.

Anschließend wird die flüssige Masse über einen speziellen Tisch gegossen. Nach einigen Tagen kann die Seife geschnitten werden. Der letzte Schritt ist das Trocknen der Seife, was etwa sechs Wochen dauert.

Die Seifen von Evergetikon werden nach der Kaltmethode hergestellt.

Seife mit dem Warmverfahren herstellen

In der Fabrik von Patounis wird das Warmverfahren zur Seifenherstellung angewendet.

Qualitativ unterscheidet sich die Seife kaum von der Seife, die im Kaltverfahren hergestellt wurde. Es ist eine Frage der Präferenz des Herstellers.

Der Unterschied beim Warmverfahren besteht darin, dass die Mischung während des Verseifungsprozesses zusätzlich erhitzt wird. Dies wird einige Stunden gekocht und anschließend über denselben Tisch gegossen.

Keine künstlichen Zusätze

Bei solchen handgemachten Seifenstücken werden oft keine chemischen Inhaltsstoffe hinzugefügt. Zumindest nicht bei den Seifen, die wir verkaufen.

Da in einem Seifenstück kein Wasser (in flüssiger Form) enthalten ist, sind keine Konservierungsstoffe erforderlich. Und trotzdem hält ein Stück Seife jahrelang.

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