Neurodermitis natürlich behandeln

Ekzem natürlich behandeln

Ekzeme können Ihre Haut trocken, rot, schuppig und vor allem juckend machen. Und das Ärgerliche daran ist, dass es oft in Wellen verläuft – eine Zeit lang ruhig, dann plötzlich ein erneuter Ausbruch. „Natürliche Behandlung“ bedeutet in der Praxis: Ihre Hautbarriere wiederherstellen, Reize minimieren und Ihren Flare-Plan bereithalten.

Wichtig: Bei einem echten Aufflackern reicht „natürlich“ manchmal nicht aus. Richtlinien betonen, dass Basispomaden/Emollientien die Grundlage sind und bei Schüben oft eine Medikamentencreme (Kortikosteroid) über den Hausarzt/Dermatologen erforderlich sein kann.

Was meinen wir mit „natürlich“ bei Ekzemen?

Nicht: „ein Wundermittel, das Ekzeme heilt“.
Sondern: eine Hautroutine, die so mild wie möglich ist und Ihrer Haut hilft, sich zu beruhigen:

  1. Barriere wiederherstellen (täglich eincremen)

  2. Mild reinigen (kurz, lauwarm, ohne aggressive Seife)

  3. Auslöser minimieren (Parfüm, Reibung, Wärme/Schwitzen, Stress, häufiges Waschen)

  4. Juck-Kratz-Zyklus durchbrechen (kühlen, abdecken, Routine)

Schritt 1: Eincremen ist die Basis (auch wenn Ihre Haut ruhig ist)

Bei Ekzemen ist eine Basissalbe/Emollient unerlässlich:

  • Cremen Sie sich mindestens 1x täglich ein, öfter, wenn Ihre Haut trocken ist.

  • Cremen Sie sich auch ein, wenn das Ekzem abgeklungen ist (Erhaltung).

  • Cremen Sie sich immer nach dem Duschen oder Baden ein (am besten direkt danach).

Natürlich extra: Wählen Sie Produkte mit einer kurzen, ruhigen Zutatenliste und ohne Parfüm/reizende Zusätze.