Neurodermitis natürlich behandeln
Ekzem natürlich behandeln
Ekzeme können Ihre Haut trocken, rot, schuppig und vor allem juckend machen. Und das Ärgerliche daran ist, dass es oft in Wellen verläuft – eine Zeit lang ruhig, dann plötzlich ein erneuter Ausbruch. „Natürliche Behandlung“ bedeutet in der Praxis: Ihre Hautbarriere wiederherstellen, Reize minimieren und Ihren Flare-Plan bereithalten.
Wichtig: Bei einem echten Aufflackern reicht „natürlich“ manchmal nicht aus. Richtlinien betonen, dass Basispomaden/Emollientien die Grundlage sind und bei Schüben oft eine Medikamentencreme (Kortikosteroid) über den Hausarzt/Dermatologen erforderlich sein kann.
Was meinen wir mit „natürlich“ bei Ekzemen?
Nicht: „ein Wundermittel, das Ekzeme heilt“.
Sondern: eine Hautroutine, die so mild wie möglich ist und Ihrer Haut hilft, sich zu beruhigen:
Barriere wiederherstellen (täglich eincremen)
Mild reinigen (kurz, lauwarm, ohne aggressive Seife)
Auslöser minimieren (Parfüm, Reibung, Wärme/Schwitzen, Stress, häufiges Waschen)
Juck-Kratz-Zyklus durchbrechen (kühlen, abdecken, Routine)
Geeignete Produkte
Schritt 1: Eincremen ist die Basis (auch wenn Ihre Haut ruhig ist)
Bei Ekzemen ist eine Basissalbe/Emollient unerlässlich:
Cremen Sie sich mindestens 1x täglich ein, öfter, wenn Ihre Haut trocken ist.
Cremen Sie sich auch ein, wenn das Ekzem abgeklungen ist (Erhaltung).
Cremen Sie sich immer nach dem Duschen oder Baden ein (am besten direkt danach).
Natürlich extra: Wählen Sie Produkte mit einer kurzen, ruhigen Zutatenliste und ohne Parfüm/reizende Zusätze.
